Wieviel Mark das wären …!

Ja, unser Leben ist uns lieb und teuer … Vor allem teuer, wie wir in den letzten Jahren schmerzlich erfahren mussten. Alles, aber auch wirklich alles scheint teurer geworden zu sein, oder nicht? Das Benzin, der Strom, die Heizung, die Miete, die Lebensmittel, die Kleidung, die öffentlichen Verkehrsmittel, Kino, Zigaretten, Kosmetik, Friseurbesuche … Sogar für unsere Gesundheit müssen wir immer mehr zahlen, oft noch Zusatzbeiträge zu den ohnehin schon hohen Krankenkassenbeiträgen. Und das, wo uns doch nach Abzug der Steuern ohnehin schon kaum etwas übrig bleibt von unserem sauer verdienten Geld. Wo soll das eigentlich noch hinführen?, fragen wir uns. Und wundern uns nicht einmal mehr über die Flut an Kreditangeboten, die uns täglich in die Briefkästen und online um die Ohren flattern: Sofortkredit, Blancokredit, Konsumkredit, Kredit ohne Schufa … Im Ernst: Hat es die früher auch schon alle gegeben? Wenn nicht, müssen wir Deutschen es ja ziemlich nötig haben. Aber was sollen wir auch machen, wenn nicht brav weiter zahlen? Alternativen gibt es wenig. Natürlich, ein bisschen was lässt sich immer sparen. Aber das Auto abschaffen, die gesamte Elektrik plus Heizung im Haus runterfahren und uns ab sofort nur noch im Discount einkleiden? Das kann wohl kaum der Weisheit letzter Schluss sein. Vielleicht sollten wir uns lieber langsam mal abgewöhnen, in die gute alte D-Mark umzurechnen, so schwer es auch fällt. Das deprimiert nämlich auf Dauer nur. Ein Liter Benzin für drei Mark? Wenn uns das früher jemand erzählt hätte, wir hätten ihn doch glatt für verrückt erklärt. Oder ein Brötchen für eine Mark vierzig. Eine Kugel Eis für zwei Mark. Nein, Schluss, so dürfen wir nicht länger denken. Blöd nur, dass wir uns unser Gehalt auch nur zu gerne gedanklich verdoppeln. 2600 Mark fühlen sich irgendwie immer noch besser an als 1300 Euro. Ob Finanzminister Wolfgang Schäuble und Konsorten auch noch manchmal umrechnen …?

Finanztipp: Factoring zur Unternehmenssicherung!

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