Geldanlage

Die ökologisch-ethische Geldanlage hat bereits einen groß dimensionierten Geschichtshorizont hinter sich. Der Weg, eine Geldanlage nicht nur an finanziellen Kriterien zu orientieren, sondern, weit eher, doch an verantwortungsbewussten Maßstäben zu orientieren, hat in den englischsprachigen Sprachgebieten eine bereits längere Geschichte. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren sich religiös eingestellte Kapitalanleger in den Vereinigten Staaten, vor allem methodistische Christen und Quäker, der Idee der Geldvermehrung bewusst. Ihre Glaubensrichtung hielt sie jedoch davon ab, in Firmen Geld zu investieren, die ihre Geldanlage im Vergleich zu anderen in Geschäfte mit Suchtmitteln oder Kriegsgerät umsetzten. Solche Arten der Geldanlage waren für sie nicht realisierbar. Selbst der US-amerikanische Industrielle Henry Ford (1863-1947) folgte der Ansicht, dass eine Geldanlage stets von verantwortungsbewussten Zügen geprägt zu sein habe, nämlich niemals gegen Respekt und Toleranz gegenüber Umwelt und Mitmenschen verstoßen möge.

Entstehung der ökologischen Investitionen in Europa
In den 1960er Jahren kamen die unterschiedlichen pazifistischen Gruppierungen übereinstimmend zu der Ansicht, nur eine moralisch wertvolle Kapitalanlage mit dem Prädikat “sichere Geldanlage” gewissermaßen auszustatten. 1971 wurde dann der “Pax World Funds” gegründet, ein Investmentfonds, der die Geldanlage ausschließlich nach sozialen, ökologischen, positiv politischen oder religiösen Kriterien vornahm, und dies unterschied eine solche Geldanlage im Vergleich zu anderen, ausschließlich der Finanztheorie folgenden. Heutzutage sind diese Vorgehensweisen im US-amerikanischen Wirtschaftsleben als attraktive Geldanlage mehr als nur anerkannt. In den europäischen Ländern verbreitete sich die Idee der verantwortungsbewussten Geldanlage erst später. So kam der erste europäische ethische Investmentfonds erst 1984 auf den Markt: Es war die britische Versicherung “Friends Provident”, die den Fond “Stewardship Unit Trust” bildete. Sogenannte “grüne Aktien” sind nun, im 21. Jahrhundert generell weltweit gefragt. Wobei Rendite in jedem Fall zu erwerben ist.

Ethische Investitionen – international attraktiv
Das nun sogenannte “ethische Investment” ist ein Marktgeschehen mit ansehnlichen Wachstumsraten, auch in Deutschland. Sieht man nun im Allgemeinen die Geldanlage im Vergleich in den Vereinigten Staaten oder auch in Großbritannien, sieht man, dass die moralisch-ethisch durchgeführte Geldanlage oft genutzt und sehr geschätzt ist. Sieht man sogar die Geldanlage im Vergleich zu den USA, kann man feststellen, dass dort rund 10 Prozent aller Investitionen auf diese Weise bereits generell gestaltet sind. Auch – so lassen Umfragewerte vermuten – die Hälfte der Deutschen interessieren sich für die verantwortungsbewusst gehaltene Geldanlage. Wie genau sich diese Dinge verhalten, ist etwa auch auf der Webseite geldanlagevergleich.net nachzuvollziehen. Eine solche Geldanlage im Vergleich zu anderen unterstützt keine Rüstungsprojekte oder schlechte Arbeitsbedingungen, sondern beispielsweise zukunftsorientierte Umwelttechnologie und Umweltschutz, aber auch menschenwürdige Arbeitssituationen sind hier unterstützte Themen.

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